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Es wird vor „toxischen Kollegen“ gewarnt.

Und zwar in der F.A.S. Nr. 233. Ursula Kals titelt ihren Artikel mit „Von Beruf unzufrieden“ und gibt Tipps weiter, wie man mit „Dauernörglern“ fertig werden soll. 

Sie zitiert dabei Laszlo Porta, der eine psychotherapeutische Praxis in Lübeck betrei bt und der einige Empfehlungen zum Umgang mit Nörglern anbietet, u.a. das Überzeichnen („Du hast recht, es ist alles schlimm!“), die freche Rückfrage („Warum bist du dann noch hier?“) oder „Konferenzen grundsätzlich mit Erfolgen zu beginnen“, weil man damit den Nörgler den Wind aus den Segeln nähme. Darüber hinaus sollte man „Besprechungen klar und straff führen“ um dadurch Nörglern nicht zu viel Redezeit zu überlassen.

Wir haben einen anderen Vorschlag, den wir in einem früheren Beitrag schon einmal beschrieben haben: Wenden Sie die SixThinkungHats®-Methode an, wenn es um Bewertungen und Entscheidungen geht. Das geht erheblich schneller, steigert die Qualität des Ergebnisses und macht - ganz nebenbei – aus Nörglern engagierte Kollegen. Das ist zumindest unsere Erfahrung. (>>>)

Rufen Sie uns an oder schicken uns eine Mail: Wir zeigen Ihnen, wie und warum die Methode funktioniert!

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Was gibt es Schöneres, als einen freien, eigenständigen Kopf.

Schreibt Georg Meck in seinem Artikel in der F.A.S. über Heinrich Hiesinger, Chef von Thyssen-Krupp.

Dieser habe als Neuankömmling bei Thyssen förmlich darunter gelitten, als er sah, „…wie starre Hierarchien Menschen klein machen. Wie sie es nicht mehr wagen, selbst zu denken, erst recht nicht, zu widersprechen. Das hat er die Leute dann regelrecht einüben lassen. …“

Eine Situation, die man in DAX-Konzernen nicht selten vorfindet. Wie wäre u.a. sonst der Diesel-Betrugsskandal zu erklären.

Ein ganz einfacher Test für Sie, wenn sie GF oder CEO sind:

Fragen Sie sich, wann Ihnen Jemand aus dem Unter-
nehmen eine Frage gestellt hat, die etwas infrage gestellt hat!

Also nichtWie war Ihr Wochenende?
sondern Warum machen wir das eigentlich so wie wir es machen?“.

Sie sollten bei den Fragestellern noch differenzieren bzgl. Mitarbeitern, Kollegen und ggf. Vorgesetzten (>Aufsichtsrat). Also WAS und WER?

Das Gleiche können/sollten auch die Manager der anderen Hierarchieebenen machen, aber auch jeder „normale“ Mitarbeiter.

Meck schreibt weiter: „Ohne jemanden von außen hätten sie wahrscheinlich nie wieder herausgefunden aus der Misere.“ Das sehen wir auch so, aber der Jemand von außen muss u.E. nicht unbedingt ein neuer Chef sein: Es reicht ein die Misere wahrnehmender Manager und ein externer Moderator, der diesen Infrage-stellen-Prozess mit dem Einverständnis des Managements plant und durchführt.

Und, wie sieht es bei Ihnen und in Ihrem Unternehmen aus?

Falls Sie bei diesem Thema Moderationsbedarf sehen, rufen Sie uns an.

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Postfaktisch? Ein alter Hut!

Für den Präsidenten der Anti-Power-Point-Partei, Matthias Pöhm, der sich gern das Etikett anheftet, „Europas härtester und teuerster Rhetoriktrainer“ zu sein, ist das ein alter Hut:

Warum Behauptungen mit Argumenten belegen, wenn es auch ohne geht.

In seinem 2006 veröffentlichtem Buch Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon? Der Irrtum PowerPoint, läutet er lange vor dem Mainstream das postfaktische Zeitalter für professionelle Präsentationen/Reden ein und schreibt auf Seite 177 unter der Überschrift Verkünden statt begründen folgendes:

„Ich habe etwas Erstaunliches festgestellt. Redner denken immer, sie müssten möglichst viele
Argumente anführen, um andere Menschen zu überzeugen.
 Aber das ist falsch! Was Menschen brauchen, sind nicht Argumente, sondern Meinungsführer. Sie brauchen andere Menschen, denen sie einfach glauben wollen, weil sie ihnen zutrauen, den richtigen Weg zu kennen. Menschen wollen nicht diskutieren. Menschen wollen charismatische Führungspersönlichkeiten an ihrer Spitze wissen, die Verantwortung übernehmen und die Richtung anzeigen.
Sie müssen als Redner also gewisse Aussagen gar nicht begründen, sondern Sie müssen sie nur mit einer tausendprozentigen Gewissheit verkünden! Und die Menschen werden Ihnen folgen.“

Wie bitte??? Also Argumente/Fakten sind überflüssig? Da kann man eigentlich nur noch sagen: Jawohl mein Pöhm. Wir folgen Dir!

Und was PowerPoint im Allgemeinen betrifft, Herr Pöhm: A Fool with a Tool is still a Fool!

Aber er ist inzwischen rigoroser und meint u.a. „Sie entwerten eine Aussage, wenn sie einmal auf Folie zu sehen ist.“ oder „Text auf Folie verhindert Gefühle, tötet Spannung und verhindert Wirkung.“ Als Beispiel führt er gern die berühmte I-hav-a-Drama-Rede von Martin Luther King an: „Stellen Sie sich vor, er hätte diese Rede in Form einer einer PowerPointPräsentation gehalten …“.

Keine Frage, dass für bestimmte Anlässe eine frei gehaltene Rede DAS Mittel ist. Keine Frage ist für mich aber auch, dass dieses Beispiel mehr als hinkt und nochmal: 

                                                                       A Fool with a Tool is still a Fool!

 

Es geht aber auch anders. Rufen Sie uns an: 

                  0231.9 12 84 30

UND: Eine PowerPointPräsentation muss eben nicht zwangsläufig langweilig sein, aber es muss auch nicht unbedingt gleich so >>> sein, 

oder vielleicht doch ;-)?

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Wieder einmal Tipps für bessere Meetings

Dieses Mal sind es 8, die die COMPUTERWOCHE in ihrer Ausgabe vom 17.11.16 >>> veröffentlicht.

Wir haben einen Tipp:
Wenden Sie Dr. Edward de Bono >>> Methode TheSixThinkingHats®>>> an
und Sie erhalten in erheblich kürzerer Zeit bessere Entscheidungen: Versprochen!

Doch zunächst zu den 8 Tipps der COMPUTERWOCHE:

 „1. Meetings so gut wie möglich vermeiden
2. Während der Besprechung stehen
3. So kurz wie möglich halten
4. Agenda einhalten
5. Kleine Teilnehmerzahlen
6. Optionale Teilnahme
7. Ziel des Treffens festlegen
8. Elektronische Geräte vermeiden.“

Kommen die Tipps Ihnen nicht auch irgendwie bekannt vor? Ich denke schon. Und, haben diese Vorschläge schon jemals etwas gebracht oder könnten etwas bringen? Ich bin nicht überzeugt.

Ich möchte eigentlich gar nicht auf die einzelnen Tipps eingehen: Zum einen sind es altbekannte Standards, die durch häufiges Wiederholen auch nicht an Wirksamkeit gewinnen, zum anderen dokumentieren sie m.E. die absolute Hilflosigkeit der Ratgeber: „Meetings so gut wie möglich vermeiden“ ja super, insbesondere in Zeiten, wo immer mehr übernommen, ausgelagert, geleiharbeitet und kooperiert, und damit der Kommunikations- und Abstimmbedarf erheblich erhöht wird.

Aber was ändern diese Tipps an den häufig gehörten Stoßseufzern von Meetingsteilnehmern:
                     „Worüber haben wir eigentlich in den letzte 30 Minuten diskutiert?“ und
                     „Das hätten Sie auch sofort sagen können!“

N I C H T S!!! Glaube ich. Bin ich von überzeugt.

Wovon ich überzeugt bin?

Von der den oben erwähnten TheSixThinkingHats®:

Diese Methode wird bereits seit Jahren von vielen Unternehmen erfolgreich eingesetzt: Dr. de Bono berichtet u.a., dass IBM 1990 die Sechs-Hüte-Methode weltweit als Teil ihrer Grundausbildung für 40.000 Manager angewendet hat.
Bei Prudential Insurance, der damals größten Versicherungsgesellschaft der Welt, ist sie geläufige Arbeitshilfe, die von ihrem Präsidenten Ron Barbaro und seine Mitarbeiter täglich angewendet wird, ebenso wie bei DuPont, Chevron, Fluor und Hoechst-Celanese. Ähnliches berichtet er von dem japanischen Unternehmen Nippon Telephone and Telegraph (NTT), den OBI Baumärkten und der Siemens AG.

In meinen Inhouse-Trainings TheSixThinkingHats® - ich bin zertifizierter Trainer für diese Methode – in denen ich als „Übung“ immer ein Meeting mit einem konkreten Business Case durchführen ließ, waren diese Übungen immer sehr erfolgreich: In erheblich kürzerer Zeit bessere Entscheidungen und die Moderatoren sind oft direkt mit den erarbeiteten Ergebnistapeten zu Ihrem Geschäftsführer oder Vorstand marschiert.

Machen Sie einen Versuch mit uns! Wir bieten Ihnen die Moderation eines Entscheidungs- oder Evaluierungs-Workshops zum Festpreis an, und Sie können sich ein Bild davon machen, ob diese Methode das hält was sie verspricht: In erheblich kürzerer Zeit bessere Entscheidungen!

Rufen Sie uns an: 0231.9 12 84 30
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Das tägliche Elend im Büro

Titelt Nadine Oberhuber in der F.A.S. vom 13.3.2016, und das sind nach ihrer Meinung Meetings, die viel Zeit rauben und oft ohne Ergebnis enden. Zur Problemlösung empfiehlt sie zehn Regeln, denen man auf den ersten Blick sofort zustimmen kann, wobei aber- wie so oft – der Teufel im Detail steckt. Die Empfehlungen zur Umsetzung fehlen, sind unzureichend bzw. greifen aus unserer Erfahrung zu kurz. Nehmen wir bspw. die sechste Regel „Moderator, bitte übernehmen Sie!“.

Wenn man das mit der Moderation ernst meint, weil man von deren Vorteilen überzeugt ist, sollte - nicht nur nach unseren Erfahrungen - der Moderator IMMER eine unternehmens- und fachfremde Person sein. Darüber hinaus sollte der Moderator das Standing haben, jedem Teilnehmer des Meetings Fragen zu stellen, die etwas in Frage stellen.

Sie können natürlich einen Teilnehmer des Meetings zum Moderator machen, aber:

Können Sie sich einen Mitarbeiter als Moderator vorstellen, der Jemandem in der Hierarchie höher Stehenden, bspw. seinem Gruppen-, Abteilungs- oder Bereichsleiter - von seinem Vorstand ganz zu schweigen - eine Frage stellt, die etwas in Frage stellt, bspw. eine seiner Entscheidungen?

Okay, wenn er schon eine neue Stelle hat, vielleicht, aber sonst?

Können Sie sich vorstellen, dass einem Sachbearbeiter/Mitarbeiter als Moderator auf eine Frage nach dem „Warum machen Sie/wir das eigentlich so und nicht anders?“ ernsthaft und wahrhaftig geantwortet wird? Aufgrund unserer Erfahrungen - und der entspr. Literatur - glauben wir das nicht!

ABER: Einem fachfremden Externen gesteht man eine solche Frage zu, interpretiert diese i.d.R. nicht als Angriff - "Der kann es ja nicht wissen..." - und wird sie ruhig und sachlich beantworten. Okay, auf das "eigentlich" solle man dann vielleicht verzichten ;-).

Wir wissen, dass die meisten Unternehmen den Einsatz externer Moderatoren scheuen, und zwar aufgrund der kurzfristig anfallenden Kosten. Dabei vergessen sie jedoch den Aufwand und die Kosten die entstehen, wenn Problemen nicht auf den Grund gegangen wird, bspw. aufgrund falsch verstandener Loyalität, oder weil man eigene – der Arbeitsgruppe, der Abteilung, … - Fehler nicht eingestehen möchte? Sie vergessen ebenso, dass häufig viele Chancen ausgelassen werden, weil man sich nur mit dem Lösen von Problemen beschäftigt, anstatt auch zu fragen, ob man irgendetwas nicht auch anders machen könnte, weil man sich eben nicht traut Fragen zu stellen, die etwas – und das heißt i.d.R. auch den Entscheider – in Frage zu stellen.

Wenn man das in Betracht ziehen würde, sähe man die Kosten eines externen Moderators bestimmt mit anderen Augen. 

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ohne krawatte wird man nicht kreativer

"Das Ende der Krawatte" titelte Bettin Weiguny am 13. 12.2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Vom Silicon Valley lernen heißt siegen lernen: Der Manager von heute verzichtet auf den Schlips.“ Wie kennen die Fotos von Dieter Zetsche, Joe Kaeser und natürlich von Mark Zuckerberg und Oliver Samwer: leger mit offenem Hemdkragen. Und Frau Weguny schreibt, dass, wer die Welt aus den Angeln heben will, zwar Mut und Kraft braucht, aber keine Krawatte.

Das ist sicherlich richtig, die Frage ist jedoch, ob das reicht, hilfreich oder sogar „zielführend“ wäre, ohne Krawatte: 

                                 Wir meinen NEIN!

Okay, Zuckerberg und Samwer kennt man nicht anders und sie hatten – vor allen Dingen - unkonventionelle Ideen, die sie zu Milliardären machten. Aber ob sie die fehlende Krawatte kreativ gemacht hat, einem die Milliardengeschäftsideen nur so in den Schoß fallen? Wir glauben das nicht, und die altgedienten Manager – wenn sie ehrlich sind - wohl auch nicht.

Die Idee, dass das Ablegen der Krawatte die Ideenfindung erleichtert, ist ja schon etwas älter: Bereits 1939 entwickelte Alex F. Osborn eine „Methode zur Ideenfindung“ mit dem Namen Brainstorming und in diesem Kontext heißt es i.d.R.: Ab in ein ruhiges Hotel im Grünen, Krawatte ablegen und die Regeln

1.     „Kombinieren und Aufgreifen von bereits geäußerten Ideen

2.     Kommentare, Korrekturen, Kritik sind verboten.

3.     Viele Ideen in kürzester Zeit (Zeitrahmen ca. 5 - 30 min)

4.     Freies Assoziieren und Phantasieren ist erlaubt.“

beachten.

Mag funktionieren, aber es gibt effektivere und effizientere Methoden zur Ideenfindung. Darüber hinaus ist der Begriff „Methode“ im Kontext mit Brainstorming u.E. etwas zu hoch gegriffen, wie man an den o.a. Regeln sehen kann: Man kann da wohl kaum von einem Verfahren sprechen, das zum Ziel führt.

Dr. Edward de Bono >>>, weltweit bekannter und anerkannter „Guru“ für „Serious Creativity“ >>>, verdeutlichte das schon vor Jahren mit einem schönen Beispiel:

Stellen Sie sich vor, ein Nicht-Geiger sitzt gefesselt auf einem Stuhl, vor ihm auf dem Boden, liegt eine Violine. Dann scheidet jemand diese Fesseln durch und, man höre und staune, der Nicht-Geiger greift sich die Violine und geigt wie Paganini.

Schön wäre es, aber ein „bisschen“ Training und Üben ist u.E. dafür schon erforderlich.

Wie wäre es mit den Lateralen Denkmethoden® von De Bono >>>?

Sie wollen mehr erfahren? Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Mail >>>.

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Grenzen der wahrnehmung

Der Unterschied zwischen Taktik und Strategie:

Dieser Text wurde em Buch Serious Creativity von Edward de Bono entnommen

(1996, Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart).

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Business-Geschwurbel

"Wir sollten das Projekt proaktiv angehen."

meint eigentlich

"Wir sollten jetzt mal endlich mit dem Projekt anfangen."

F.A.S. 24.08.14, Auszüge aus :"Ich bin ganz bei Ihnen! Wörterbuch der Bürofloskeln" von Her,mann Ehmann, 2014, C.H.Beck

Neues und Interessantes

 

Wieder einmal Tipps für bessere Meetings
Dieses Mal sind es 8, die die COMPUTERWOCHE in ihrer Ausgabe vom 17.11.16 >>> veröffentlicht, wir haben einen anderen Tipp: Wenden Sie die von Dr. Edward de Bono entwickelte Methode TheSixThinkingHats® an und Sie erhalten in erheblich kürzerer Zeit.
23.11.2016

Versprochen!

Doch zunächst zu den 8 Tipps der COMPUTERWOCHE:  „1. ...
Das tägliche Elend im Büro
Wir meinen: Der Moderator sollte immer ein Externer sein!
13.03.2016
Titelt Nadine Oberhuber in der F.A.S. vom ...
Grenzen der Wahrnehmung
Aus dem Buch Serious Creativity von Edward de Bono
02.02.2016

Der Unterschied zwischen Taktik und Strategie:

Ohne Krawatte wird man nicht kreativer!
Das meinen wir.
09.01.2016

"Das Ende der Krawatte" titelte Bettin Weiguny am 13. 12.2015 in der Frankfurter ...

Wie Sie Bedenkenträger produktiv machen
05.12.2015
Vor Jahren hielt ich für die Verwaltung einer Stadt im Ruhrgebiet das deBono-Seminar SixThinkingHats®, ...
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