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Ballett plant großen Coup mit "Krieg und Frieden"
Liebes Publikum,
eine neue spannende Spielzeit liegt vor uns, die wir gerne mit einem herzlichen Danke an Sie beginnen möchten. Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihre Begeisterung haben uns in den letzten Jahren ermutigt und bestärkt in unserem Anliegen, zeitgenössische und zeitgemäße Tanzkunst in Dortmund zu etablieren und die Anbindung an die internationale Tanzszene zu intensivieren. So ist es uns gelungen, Dortmund zu einer Drehscheibe für neue tänzerische und choreographische Ausdrucksformen zu machen und Nachwuchstänzerinnen und –tänzern ein Sprungbrett für ihre Karriere zu bieten Unsere erste Premiere gilt dem Thema krieg und frieden. Die Musik dazu stammt von Dimitri Schostakowitsch, der in vielen seiner Werke ein beklemmendes Zeugnis über das tiefe menschliche Entsetzen ablegt, dem keine Waffenstillstände und keine Friedensverträge ein Ende setzen. Für dieses Projekt setzen wir unsere mit raum x, romeo und julia und delirio amoroso begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Dramaturgen Christian Baier fort, der für diesen besonderen Tanzabend ein neuartiges Konzept entwickelt hat. Unsere zweite Produktion trägt den beziehungsvollen Titel in the mood und ist jungen Choreographen gewidmet. So wird Benjamin Millepied, der erste Solotänzer des New York City Ballet, nach seinen großen künstlerischen Erfolgen als Choreograph in Toulouse und an der Opéra de Paris erstmals in Deutschland arbeiten und mit dem Ballett Dortmund eine neue Arbeit für Sie kreieren. Im Mittelpunkt von in the mood stehen Stimmungen, Atmosphären, Schwingungen. Körper setzen Zeichen, und Zeichen übersetzen sich in Bewegungen. Ein Spiel mit Sinn und Sinnlichkeit, mit Greifen und Begreifen, kurz: ein Abenteuer. Auch in der neuen Spielzeit ermöglicht uns eine weitere internationale Ballettgala den Blick über unsere Grenzen und Horizonte. Wieder habe ich für Sie renommierte Gäste aus aller Welt nach Dortmund eingeladen, damit wir gemeinsam die Vielfalt gegenwärtiger Tanzkunst erleben können. Die in der vergangenen Spielzeit begonnene Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Dortmund findet seine Fortsetzung mit einem Doppelabend, der zwei der wichtigsten Werke Igor Strawinskys miteinander zu einem schicksalhaften Kaleidoskop verschränkt: Das lateinische Oratorium „Oedipus Rex“, das von Fatum und Fatalität berichtet, trifft auf die „Geburtswehen der Moderne“, wie Jean Cocteau einmal das legendäre „Sacre du printemps“ nannte. Der große Erfolg unserer Produktionen hat mich dazu veranlaßt, drei Highlights der vergangenen Jahre wieder in den Spielplan aufzunehmen: Prokofiews romeo und julia, die Parabel von der Liebe in kalten Zeiten, Tschaikowskys beliebten der nussknacker und stars & steps, die Choreographien von George Balanchine und Mauro Bigonzetti vereint. Meine Damen und Herren, ich lade Sie herzlich ein, unsere Aufführungen, Matineen und Sonderveranstaltungen auch in der kommenden Saison mitzuerleben. Alle Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie freuen sich auf Sie und den kreativen Dialog mit Ihnen! Ihr |
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