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Sind Ihre Mitarbeiter vielleicht dumm? Natürlich nicht!

Warum sehen dann aber Kundenmitarbeiter oft den Wald vor lauter Bäumen nicht, im Gegensatz zu externen Beratern?


Externe Berater sind ja nicht immer vom Typ wie der aus dem bekannten Beraterwitz mit dem Schäfer (mehr). Allerdings sind sie auch nicht zwangsläufig

  • intelligenter,
  • erfahrener oder
  • kreativer

als die Mitarbeiter des Kunden. Was aber dann sonst?

Externe Berater haben oft eine andere Sicht auf die Probleme bzw. Fragen des Kunden, die den internen Mitarbeiter täglich vor Augen liegen.

Das hängt i.d.R. damit zusammen, dass der Mensch - besser dessen Gehirn - in seiner Umgebung bestimmte Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmustermuster entwickelt, die für dieses Betätigungsfeld - in den berühmten 80% der Fälle - immer gute Ergebnisse hervorbringen.
So funktioniert unser Gehirn (Siehe auch Edward de Bono, The Mechanism of Mind).

Aber wenn Veränderungen gehandhabt werden sollen, wird dieser Vorteil oft zum Problem und kann bedeuten, sodass man bspw. als interner Mitarbeiter oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Und das ist völlig normal.

Ein berühmtes Beispiel für diesen Sachverhalt ist Albert Einstein und seine Relativitätstheorie: In seiner beeindruckend kurzen Dissertation entwickelte er aus ausschließlich allgemein bekannten Informationen diese weltbewegende Theorie! Keine Studien! Keine Experimente! Er hatte sich diese Informationen nur mit andern Augen angeschaut, anders interpretiert und zu einer neuen Theorie zusammengesetzt. Mehr nicht! Na ja ;-)!
Deswegen waren die anderen Wissenschaftler aber nicht weniger intelligent als Einstein, sie waren eben nur ihren Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmustermuster gefangen, die ihnen die Sicht auf andere Zusammenhänge und Möglichkeiten versperrten.

Wenn das nicht so wäre, gäbe es eigentlich auch keine Berechtigung für den Einsatz externer Berater ;-), die ja oft nichts anderes machen, als in umfangreichen Interviewrunden die Mitarbeiter des Kunden auszufragen und deren Ideen und Lösungsvorschläge dem Vorstand als die ihrigen verkaufen. Solche Berater soll es geben.

Wir gehören zu den Beratern, die Ihnen dabei helfen, IHRE Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmustermuster zu durchbrechen, die in 80% der Fälle zu guten Ergebnissen führen, aber eben nicht immer. Und das heißt eben nicht, dass ihre Mitarbeiter ...

 

Wenn Sie übrigens wissen wollen, warum die Pointe des Beraterwitzes so höufig die Realität
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07/11/10

die Muskeln spielen lassen?

Bloß nicht! Tausende Manager hörten Harvard-Profesor Robert Mnookin bereits zu: Er bringt ihnen bei, wie man erfolgreich verhandelt. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer Ausgabe vom 11.07.2010. Sein Seminar ist nicht ganz billig: 1.700 € für anderthalb Tage und ca. 30 Teilnehmern. Aber wenn es gut ist! Interesssant die Übung, mit denen er seinen Seminarteilnehmern vermittelt, dass man durch etwas Nachdenken bessere Verhandlungsergebnisse erhält.

Wenn man dann liest, dass Professor Mnoonkin den Seminarteilnehmern erklärt, "Nicht nur auf die Positionen des Gegenübers achten, lieber nach den Interessen dahinter fragen." hätte man sich zumindest vom Verfasser des Artikels den Hinweis gewünscht, dass diese grundlegende Erkenntnis meines Wissens von den Herren Fisher und Ury stammt, die diese in ihrem Buch "Getting to Yes" bereits 1981 veröffentlichten, übrigens ebenfalls Harvard-Professoren, was auch der Grund ist, dass ihr Verhandlungskonzept unter dem Titel "Das Harvard-Konzept" bekannt (geworden) ist. Wirklich ein grundlegendes Konzept, auf dem eigentlich alle aktuellen Konzepte zum Thema Verhandlungsmethodik, Konfliktmanagement und Mediation basieren: leider nicht immer mit Angabe der "Erfinder".

Unser zweitägiges Inhouse Seminar ist etwas kostengünstiger: Für maximal 12 Teilnehmer berechnen wir 4.500 €. Allerdings ist unser Trainer, Herr Heinz-Jürgen Fey nur Diplom-Informatiker und kein Harvard-Professor.

Wenn Sie das nicht stört: Rufen Sie uns an: +49.231. 9 12 84 30.


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Wann wurde Ihnen zum letzten Mal eine Frage gestellt, ...

... die wirklich etwas infrage gestellt hat?

Bspw. "Warum machen wir das (eigentlich) seit Jahren auf diese Art und Weise? Haben wir schon einmal über Alternativen nachgedacht?" Können Sie sich noch erinnern, wie Sie auf eine derartige Frage reagiert haben?

Vielleicht ungehalten nach dem Motto „Was will der denn eigentlich von mir? Der sollte sich lieber um seine Angelegenheiten kümmern, dass hier ist schließlich mein Verantwortungsbereich.“ Und wenn der Frager dann auch noch das Wörtlichen eigentlich eingeflochten hatte? Aggressiv vielleicht? Oder ganz bestimmt aggressiv? In einer stillen Minute haben Sie dann mit Sicherheit nochmals über die Frage nachgedacht und nicht selten festgestellt, dass an dieser Frage doch „etwas dran“ war. Aber wie nun darauf reagieren, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren?

Und Sie haben mit solchen Fragen bei Ihren Mitarbeitern, bei Ihren Kollegen und Vorgesetzten ganz bestimmt, ähnliche Reaktionen erfahren, oder? Wie haben Sie denn dann das Echo verarbeitet? Möglicherweise haben Sie dann derartige Fragen gar nicht mehr gestellt, zumindest nicht Ihren Kollegen und Vorgesetzten.

Und welche Konsequenzen hat das für das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, sei es nun als Mitarbeiter, Manager oder Eigentümer?

Entwicklungspotenziale werden nicht ausgeschöpft!
Chancen gar nicht erst gesucht und/oder übersehen!

Halten Sie es lieber mit der asiatischen Philosophie:

„Das ist hervorragend und perfekt und lässt sich nicht verbessern – jetzt lasst uns das mal untersuchen.“

Nach so einem Aufruf würde man hier wohl etwas merkwürdig angesehen: Wenn etwas gut und perfekt ist, braucht man es auch nicht zu verbessern. Verbessert wird erst, wenn Fehler und Probleme auftreten.

Dass es dann meistens schon zu spät ist, wird dabei übersehen.

Stellen Sie sich nun vor, derartige Fragen würden von einem Unternehmensexternen gestellt.

Und stellen Sie sich weiter vor, dass der nicht einmal aus Ihrer Branche kommt und deshalb von Ihrem Geschäft „eigentlich“ keine Ahnung haben kann! Aber Sie sind sich sicher, dass dieser Unternehmens-
externe
Sie nicht mit dieser Frage „provozieren“ will.

Können Sie sich vorstellen, dass in einer solchen Situation niemand ein Problem damit hätte, diese Fragen in aller Ausführlichkeit zu beantworten, schließlich hat der Unternehmensexterne ja keine Ahnung vom Geschäft? Und können Sie sich auch vorstellen, dass sich den Gefragten plötzlich selbst Fragen stellen? Und ihnen sogar selbst Antworten darauf einfallen, an die sie vorher "nicht einmal im Traum" gedacht haben?

Nutzen Sie die aktuelle Situation, um sich und Ihr Unternehmen neu aufzustellen.

Die G.I.B. - Kompetenzzentrum des Landes NRW für die Beschäftigungsförde-
rung fördert bei einer Potenzialberatung 50 % der notwendigen Ausgaben für 1 bis 15 Beratungstage, jedoch höchstens 500 € pro Beratungstag.

Rufen Sie uns an: 0231 – 9 12 84 30.

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